Aktuelle Kurse

Eine breite Palette an Kursen unterstützt Personen aus der Bildungslandschaft bei ihrer Arbeit.

Die Ziele unserer Weiterbildungen sind alle gemäss Lehrplan21 kompetenzorientiert.
Alle unsere Angebote sind grundsätzlich für Schulen/Schulteams und die Jugendarbeit auch auf Abruf buchbar.

Bitte beachten Sie unsere allgemeinen Informationen. Bei Interesse oder Fragen kontaktieren Sie gern die Geschäftsstelle.

Kursinhalte und Ziele

Das Geschlecht spielt aufgrund von gesellschaftlichen Rollenbildern, Vorstellungen und Erwartungen nach wie vor eine zentrale Rolle in der Berufswahl. Jugendliche, die einen Beruf lernen, in dem ihr Geschlecht unterrepräsentiert ist, sowie queere Jugendliche sind häufig von Diskriminierung und Vorurteilen betroffen. Gleichzeitig nimmt in der Berufsberatung die Sensibilität für Faktoren wie Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Geschlechtsausdruck und Geschlecht zu.

Zusammen mit der Fachstelle «du-bist-du – Beratung und Information zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Fachpersonen» bieten wir die Weiterbildung «gendersensible Berufsberatung» an. Ziel der dreistündigen Weiterbildung ist die Sensibilisierung von Berufsberatenden für die Thematik und die Stärkung ihrer Sicherheit im Umgang mit queeren Jugendlichen sowie Jugendlichen, die sich für einen Beruf interessieren, in dem ihr Geschlecht unterrepräsentiert ist.

Leitung:
Carola Schabert
Projektleitung "Mein Beruf"

Kooperationspartner*innen

Ort
flexibel

Kurskosten
CHF 1'500.- pauschal pro Weiterbildung

Sind Sie daran interessiert, die Weiterbildung mit Ihrem Team zu besuchen oder in Ihrem Kanton anzubieten? Dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Anmeldeschluss
offen

09. November 2024, Zürich | 9 –17 Uhr

Zicken, Machos und alle andern in der Klasse. Geschlecht macht einen Unterschied. Wo liegen diese Unterschiede, wie wirken sie sich auf das Lernen und die Zusammenarbeit aus. Mit Genderwissen und einem gefüllten Rucksack an praxisbezogenen Unterrichtsvorschlägen und Spielen können Lehrpersonen Bedürfnisse von Schüler:innen berücksichtigen, ohne Geschlechter-Klischees zu verstärken. Damit eröffnen sich auch Handlungsspielräume für einen genderbalancierten Unterricht.

Kurs für Lehrpersonen der Primarstufe
Kursleitung: Marianne Aepli
Kursort: Zürich

Kursinhalte
In der Klasse sollen alle Kinder, trotz unterschiedlicher und geschlechtsbezogener Sozialisation gut zusammenarbeiten können. Wie werden sie gezielt gestärkt, was hilft, ihre geschlechterspezifische Prägung zu verstehen, bevor es im Klassenzimmer brennt. Mit vielen Unterrichtsvorschlägen und Anregungen für den Schulalltag bekommen Lehrpersonen Tipps für einen geschlechtergerechten Unterricht. Der Kurs zeigt auf, wie die Kinder aus 'ihren, oft geschlechtsbezogenen Welten' abgeholt werden können, welche Rolle dabei die Lehrperson spielt und wie eine Genderbalance im Unterricht hergestellt und beibehalten werden kann. Der Kurs behandelt Schwerpunkte aus dem Lehrplan Deutsch, Natur Mensch und Gesellschaft und den überfachlichen Kompetenzen wie Sozial- und Selbstkompetenz.

  • Vom Umgang mit kleinen Machos und grossen Zicken und allen andern Kinder
  • Geschlechtliche Sozialisation macht einen Unterschied
  • Aufzeigen und Reflektieren verschiedener Bilder zu binären und nonbinären Personen
  • geschlechtergeprägte Welten kennen, Beziehung schaffen
  • Gelingende Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Sozialisation in binären Umgebungen
  • Schüler:innen gezielt stärken, bevor es im Klassenzimmer brennt
  • Eigene Geschlechterbiografie miteinbeziehen
  • Berücksichtigen von Unterschieden ohne Verstärken von Geschlechterklischee


Kursziele

  • Gute Klassenführung dank Berücksichtigung der Bedürfnisse von Jungen, Mädchen, Transkindern
  • Praktische Umsetzung mit Unterrichtsvorschlägen entsprechend der Schulstufe, passend zu den Lehrplänen Natur Mensch Gesellschaft (NMG), Ethik und Religion, Deutsch
  • Erlangen von Genderwissen und Genderkompetenz im schulischen Berufsalltag

Methoden/Arbeitsweisen
Theoretische und praktische Inputs, Referate, Bild- und Tonbeiträge, Austausch und Diskussion, praxisorientiertes Material, Medien, Spiele, Bücher, Arbeitsmaterial

Leitung:
Marianne Aepli
Primarlehrerin, Master cultur&gender studies
Tätig als Primarlehrerin und als Dozentin in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen


Ort
Zürich

Kurskosten
250.--

Anmeldeschluss: 26.10.2024

30. November 2024, Zürich | 9 –17 Uhr

Eine Weiterbildung und Vertiefung NMG im Lehrplan 21 mit Unterrichtsbeispielen, verbunden mit Genderwissen für Lehrpersonen und Schulkinder. NMG unterrichten und dabei nicht in Geschlechterfallen tappen, sondern vielfältige Zugänge für einen gendersensiblen Unterricht nutzen.

Kursinhalte
Der Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft bietet eine grosse Auswahl an genderthematisch orientierten Unterrichtseinheiten; ob zu Identität, dem Zugang zur Technik, Raumgestaltung oder dem Verständnis für Zeit, Dauer und Wandel, dem Zusammenleben in Gemeinschaft und Gesellschaft u.a.m.  Was auf den ersten Blick kaum auffällt, ist umsetzbar zur Förderung von Vielfalt und zur Erweiterung der Handlungsräume, zum Verständnis von Geschlechterrollen, -zuschreibungen und derer stetigen Wandel. Die Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen nach LP 21 werden punktuell und praktisch mit einem Genderbezug kombiniert.

Methoden / Arbeitsweisen
Theoretische und praktische Inputs, Referate, Bild- und Tonbeiträge, Austausch und Diskussion

Zielgruppe
Für Lehrpersonen 1. / 2. Zyklus

Leitung
Marianne Aepli
Primarlehrerin, Master cultur&gender studies
Tätig als Primarlehrerin und als Dozentin in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen

Ziele

  • Erlangen von Genderwissen und Genderkompetenz für den Unterricht NMG (Natur, Mensch, Gesellschaft)
  • Aufzeigen von Geschlechterthematik, sozialen Regeln und gesellschaftlichem Wandel am Beispiel vom Unterricht in NMG.
  • Geschlechtersensible Zugänge zu den Themen von NMG kennen.
  • Schwerpunkte zur Genderdidaktik und -pädagogik am Beispiel der Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen NMG im Lehrplan 21 kennen.
  • Praxisbeispiele zu allen 12 Kompetenzbereichen NMG unter dem Fokus ‚geschlechterbalancierte Schule‘, Berücksichtigen von Unterschieden ohne Verstärken von Geschlechterklischees, Handlungsspielräume erweitern.
  • Methoden / Arbeitsweisen
  • Theoretische und praktische Inputs, Referate, Bild- und Tonbeiträge, Austausch und Diskussion

Ort
Zürich, Hirschgraben

Kosten
CHF 250.--

Anmeldeschluss: 16. November 2024

Ausbildung zur/zum Trainer*in mit Zertifikat
Für Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende bzw. andere pädagogisch, psychologisch und therapeutisch Tätige aller Stufen
Leitung: Gordon Wingert
Ort: noch offen

Inhalte
Motorisch unruhige Kinder stellen ihre Therapeuten, Lehrkräfte, Erzieher und Familie vor besondere Herausforderungen:
Aufgrund ihres Temperaments, ihrer Lebhaftigkeit und Impulsivität haben sie Schwierigkeiten

  • beim Einhalten von Regeln,
  • bei der Regulation von Emotionen und
  • bei der Steuerung ihres Redeflusses.

Gleichzeitig sind sie äusserst kreativ, witzig, lösungsorientiert, charmant und engagiert. Viele von ihnen erhalten die Diagnose AD(H)S. Sowohl ihre Probleme aber auch Stärken zeigen sich besonders dann, wenn sie mit Gleichaltrigen zusammen sind. Damit sie erfolgreich sein können, benötigen junge Menschen ein Training, indem Trainierende ihre Ressourcen wahrnehmen, stärken und sie zusätzlich in alltagsnahen Situationen begleiten und trainieren.

Kernstück der Veranstaltung bildet das Training mit seinen Modulen:

Das Grundmodul umfasst sechs detailliert beschriebene Sitzungen. Diese sind zeitökonomisch umsetzbar und behandeln die Hauptbereiche eines Trainings (Kennenlernen, Prinzipien, Regeln, Umgang mit anderen, etc.).

Die Erweiterungsmodule vertiefen das Grundmodul und haben bestimmte Fragestellungen zum Thema (z.B. Emotionen bei sich und anderen wahrnehmen, Grenzen und Regeln einhalten, etc.). Der Einsatz orientiert sich an den Bedürfnissen der Gruppe.

Zusätze

Die Prinzipienorientierung – Jede Gruppe trainiert vor dem Hintergrund vereinbarter Prinzipien des Umgangs miteinander. Sie geben den Kindern wertvolle Hinweise darauf, was es heißt, erfolgreich zu sein.

In Kombination mit Ferientrainings, der grundsätzlichen Orientierung an den Bedürfnissen der Schule und seiner hohen Praxisorientierung bietet der Workshop eine alltagstaugliche und sehr flexibel einsetzbare Hilfe für den Umgang mit Verhaltensschwierigkeiten im Alltag.

Dabei steht stets der Trainingsgedanke im Vordergrund und die Überlegung, Kindern eine Struktur zu geben, in deren Rahmen sie erfolgreich sein können. Denn das steht im Zentrum der Bemühungen aller Marburger Trainings, sei es Konzentrations- oder Verhaltenstraining: Der Erfolg des Kindes!

Zertifizierung

Im Anschluss an den Workshop erhalten Sie die Zertifizierung als Anerkennung, dass Sie nach den Qualifizierungsbedingungen des Vereins zur Förderung überaktiver Kinder als Trainer/in MVT geschult sind. Anschließend können Sie sich als "Trainer/in MVT" registrieren.

Ziele
Die Teilnehmenden können

  • Möglichkeiten zur individuellen Lernprozessbegleitung einplanen.
  • bei der Lernunterstützung die emotionale Verfassung der Schüler*innen berücksichtigen und eine angemessene (Lern-)Umgebung anbieten.

Methoden/Arbeitsweisen
Die Methoden werden mithilfe von praktischen Übungen, Videodemonstrationen und Diskussionen veranschaulicht und so eingeübt, dass sie direkt nach dem Kurs umgesetzt werden können.
Im Buchhandel ist ein umfassender Arbeitsordner erhältlich. Dieses Material ermöglicht eine längerfristige professionelle Umsetzung.

Leitung
Gordon Wingert
Dipl. Psychologe, Schulpsychologe am staatlichen Schulamt Landkreis Marburg-Biedenkopf, langjähriger Mitarbeiter von Begründer Dieter Krowatschek.

Ort
noch offen

Kosten
CHF 500.–

Anmeldeschluss
noch offen

Provisorische Anmeldung über das Formular.

Anmeldung